Nachwuchstagungen

Die Nachwuchstagungen der DGFF dienen der Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses, finden i.d.R. jährlich statt und können im Rahmen der Tagungsförderung unterstützt werden. Die Mitglieder der DGFF freuen sich über (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen, die an der Ausrichtung einer solchen Tagung interessiert sind und das Veranstaltungsangebot bereichern möchten. Sie können sich jederzeit an Vorstand und Beirat wenden.

18. DGFF Nachwuchstagung

Die 18. Nachwuchstagung der DGFF findet an der TU Braunschweig statt.

Infos folgen.

Vergangene DGFF-Nachwuchstagungen

17. DGFF Nachwuchstagung 2025 - "Wege finden, Wege gehen"
 

Vom 01. bis 02. Oktober 2025 findet an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die 17. Nachwuchstagung der DGFF unter dem Thema "Wege finden, Wege gehen" statt. Es gibt unterschiedliche Wege, die uns allen zu dem Punkt gebracht haben, wo wir heute forschen, lehren und lernen. Und unsere zukünftigen Wege in diesen Bereichen können sehr vielfältig aussehen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Tagungsbericht


17. Nachwuchstagung der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)


01. – 02. Oktober 2025, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Die DGFF-Nachwuchstagung 2025 wurde von der Abteilung Englisch des Institutes für Fremdsprachen der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg ausgerichtet. Die Verantwortung für die Organisation der Tagung trugen Prof. Dr. Caro Blume, Jun.-Prof. Dr. Katja Schwemmer und Prof. Dr. Karin Vogt (jeweils Tagungspräsidentinnen) sowie Darja Brotzmann, Victoria Geller und Lucas Lepelt. Unterstützt wurden sie von studentischen Hilfskräften sowie Verwaltungsmitarbeitenden der PH Heidelberg.

Das Tagungsthema „Wege finden, Wege gehen“ fokussierte die Wege von Nachwuchswissenschaftler:innen in der Fremdsprachendidaktik und bot hierbei ein Forum für den Austausch über Forschungsprojekte und Karrierewege sowie für die Vernetzung von Early Career Researchers über Hochschulen und Einzelsprachendidaktiken hinweg.

Den Auftakt der Tagung bildeten ein Grußwort der Rektorin der PH Heidelberg, Frau Prof. Dr. Karin Vach, sowie ein musikalischer Auftritt der Band Sales Gosses mit der Sängerin Prof. Dr. Sylvie Meron Minuth (PH Heidelberg, Abteilung Französisch) und dem Gitarristen Prof. Dr. Christian Minuth (ehemals PH Heidelberg, Abteilung Französisch).

Keynotes

In zwei Keynote-Vorträgen gaben Forscherinnen der Fremdsprachendidaktik Einblicke in ihre persönlichen akademischen Wege. Prof. Dr. Nicola Würffel (Universität Leipzig) widmete sich dem Thema „Gemeinsam geht es (sich) besser als allein: Kooperation lehren und (in der Akademia) leben“. Neben der Darstellung eigener Forschungserkenntnisse zum kooperativen Lernen im Fremdsprachenunterricht reflektierte Frau Würffel auch anhand ihrer persönlichen universitären Biographie zur Relevanz und zu Umsetzungsmöglichkeiten von Kooperation in der Tätigkeit an der Hochschule. 

Die Zusammenarbeit von Forschenden, beispielsweise im Rahmen interdisziplinärer Kooperation, stand auch im Fokus der Keynote von Prof. Dr. Bianca Roters (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg): „A Smooth Sea Never Made a Skilled Sailor – Abbiegungen als Teil des Weges“. Frau Roters würdigte Umwege, Richtungswechsel und unerwartete Abbiegungen als wertvolle Ressourcen für akademische und persönliche Weiterentwicklung und verwies auch anhand persönlicher Erfahrungen auf das Potential interdisziplinärer wissenschaftlicher Netzwerke. 

Vorträge in Sektionen

In 12 Sektionen präsentierten insgesamt 25 Nachwuchswissenschaftler:innen ihre Forschungsprojekte. Die Sektionen wurden von eingeladenen Expert:innen aus der Post-Doc-Phase geleitet. Diese sogenannten Near Peers brachten fachliche Expertise aus ihrer eigenen Promotionszeit ein und waren dabei noch „nah dran“ an der Erfahrungswelt der Early Career Researchers

Weitere Formate

Beim Poster-Pitch gewährten sieben Nachwuchswissenschaftler:innen Einblicke in ihre Forschungsvorhaben und vertieften diese im direkten Dialog während des anschließenden Gallery Walk. Das World Café bot die Möglichkeit zur niederschwelligen inhaltlichen und methodischen Projektberatung sowie zum Austausch über Karrierepfade durch und mit den o.g. Near Peers aus der Post-Doc-Phase sowie zwei Mitarbeitenden der Servicestelle Forschungsmethoden an der PH Heidelberg. Das Forschungs-Speeddating und die Lunchtime-Session des Early Career Researcher-Netzwerkes der DGFF dienten dem Austausch über persönliche (akademische) Wege. Möglichkeiten zur Vernetzung gab es auch bei der Wanderung auf dem Heidelberger Philosophenweg, durch die die Tagung bei Sonnenschein und einem Panoramablick auf den Fluss Neckar einen strahlenden Abschluss fand.


Katja Schwemmer (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

16. DGFF Nachwuchstagung - "Brücken bauen - Perspektiven und Potenziale in der Fremdsprachenforschung"
 

Vom 16. bis 17. September 2024 findet an der Universität Paderborn die 16. Nachwuchstagung der DGFF unter dem Thema „Brücken bauen - Perspektiven und Potentiale in der Fremdsprachenforschung" statt. Die Tagung richtet sich an Forschende in allen Phasen der wissenschaftlichen Qualifikation und bietet die Möglichkeit, Forschungsprojekte zu präsentieren und mit Peers und Expert*innen zu diskutieren.

Einreichungen als Vorträge mit Diskussion oder Projektberatungen sind bis zum 30.04.2024 möglich.
Weitere Informationen finden sie im Call for Papers und auf der Website.

15. Arbeitstagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Fremdsprachenforschung
 

Am 16. und 17. März 2023 fand an der WWU Münster die 15. Arbeitstagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Fremdsprachenforschung unter dem Motto „Findungsphasen“ statt. Hier finden Sie den Tagungsbericht.

Nachwuchstagung im Rahmen des DGFF-Kongresses 2021
 

Der DGFF-Kongress 2021 widmete sich einer Standortbestimmung. Damit wurde gefragt, inwiefern Forschung der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft unsere Disziplin beeinflusst. Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, einen Raum zu schaffen, in dem insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs in den Fremdsprachendidaktiken zusammenkommt, diskutiert und sich vernetzen kann. Im Rahmen einer dem Kongress vorgeschalteten Nachwuchstagung am Mittwochvormittag, den 22. September 2021, von 9 bis 13 Uhr, wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit einschlägigen Experten über bedeutsame Themenfelder auszutauschen.

Der Call for Papers steht hier zum Download bereit. 

14. Arbeitstagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Fremdsprachenforschung
 

Am 12. und 13. März 2019 lud das Kolloquium Fremdsprachendidaktik und Sprachlehrforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen zur 14. Nachwuchstagung der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) ein.

Diese Tagung bot den Nachwuchswissenschaftler_innen in der Fremdsprachenforschung die Gelegenheit, Forschungsprojekte in unterschiedlichen themenbezogenen Sektionen zu präsentieren. Darüber hinaus bildete die empirische Forschung einen Schwerpunkt der Tagung; Nachwuchswissenschaftler_innen konnten verschiedene Projekte im Rahmen einer Datensitzung vorstellen und mit Expert_innen diskutieren. Gerahmt wurden die diversen Sektionen durch eine Podiumsdiskussion über Zukunftsperspektiven in der Fremdsprachenforschung, einen Impulsvortrag zur Forschungsethik, Inputvorträge zu Auswertungssoftware sowie Möglichkeiten der fachlichen und professionellen Vernetzung.
Folgende Expert_innen standen beratend und unterstützend zur Seite: Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer (Gießen), Prof. Dr. Anastasia Drackert (Bochum), Dr. Sandra Götz (Gießen), Dr. Roger Dale Jones (Braunschweig), Prof. Dr. Friederike Klippel (München), Prof. Dr. Jürgen Kurtz (Gießen), Prof. Dr. Michael K. Legutke (Gießen), Prof. Dr. Hélène Martinez (Gießen), Prof. Dr. Dominik Rumlich (Paderborn), Prof. Dr. Michael Schart (Tokio), Prof. Dr. Lars Schmelter (Wuppertal), Prof. Dr. Karen Schramm (Wien), Dr. Ivo Steininger (Gießen), Prof. Dr. Bernd Tesch (Tübingen).

Das Programm steht hier zum Nachlesen als Download bereit. Hier können Sie ebenso weitere Informationen finden.