Forschungswerkstätten

In den „DGFF-Forschungswerkstätten“ fördert die DGFF die Vernetzung und gegenseitige Beratung von Forschenden, die mit demselben forschungsmethodischen Schwerpunkt arbeiten. Eine DGFF-Forschungswerkstatt ist dabei ein Zusammenschluss von Forschenden an unterschiedlichen Standorten mit philologienübergreifender Zusammensetzung, die aktuell Forschungsprojekte mit derselben Methodik bearbeiten und sich regelmäßig zum Zwecke der wissenschaftlichen Qualitätssicherung austauschen.

Forschungswerkstatt „Phänomenologische Fremdsprachenforschung“
aktuell

Die Forschungswerkstatt widmet sich der Untersuchung von Lernerfahrungen und Erlebensdimensionen bei der (didaktisch vermittelten) Begegnung mit Fremdsprache. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Lernende und Lehrende fremdsprachliches Lernen und Lehren subjektiv erfahren und welche Bedeutung diesen Erfahrungen im didaktischen Geschehen zukommt. Dabei geht es konkreter um jene Fragen, die sich auf die Ausgestaltung qualitativ-empirischer Forschungsprojekte beziehen:

  • Welche Formen der Datenerhebung sind geeignet, um Erlebensdimensionen sichtbar zu machen?
  • Auf welche Weise kann die phänomenologische Analyse dazu beitragen, aus den individuellen Erfahrungen Rückschlüsse auf didaktische Prozesse und zukünftiges pädagogisches Handeln zu ziehen?

Zurückgegriffen wird auf philosophisch-phänomenologische Konzepte und Theorien sowie auf bereits bestehende empirische Methoden wie etwa die Interpretative Phenomenological Analysis. Die Gruppe erarbeitet im Rahmen regelmäßiger Online-Treffen empirische Zugänge zu den genannten Fragenkomplexen. Ziel des Austauschs ist die methodologische Präzisierung einer phänomenologischen Fremdsprachenforschung.

Kontaktperson:

Leo Will (E-Mail)

Forschungswerkstatt „Theoretisch-konzeptionelle Forschung in der Fremdsprachendidaktik“
aktuell

Die Forschungswerkstatt „Theoretisch-konzeptionelle Forschung in der Fremdsprachendidaktik“ widmet sich der Ausdifferenzierung theoretisch-konzeptioneller Forschung und bringt dafür Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Fremdsprachendidaktiken und unterschiedlichen Karrierestufen zusammen.

Ziel der Werkstatt ist die methodologische Ausschärfung von Vorgehensweisen, die bis heute weitestgehend fehlt bzw. wenig expliziert ist. Im Zuge dessen sollen Qualitätskriterien für die theoretisch-konzeptionelle Forschung entwickelt, das Zusammenspiel von Theorie und Empirie weiter beleuchtet und der Kompetenzaufbau in diesem Forschungsfeld gefördert werden.

Die Forschungswerkstatt trifft sich regelmäßig zu Arbeitstreffen und heißt neue Mitglieder, die sich aktiv in der Weiterentwicklung theoretisch-konzeptioneller Forschung einbringen möchten, herzlichen willkommen.

Kontaktpersonen:

Lena Hertzel (E-Mail) und Ricardo Römhild (E-Mail)

Forschungswerkstatt "Design-Based Research"
aktuell

Die DGFF-Forschungswerkstatt Design-Based Research (DBR) widmet sich methodologischen Fragen rund um DBR in der Fremdsprachenforschung. Im Mittelpunkt steht die Diskussion zur Anpassung und konkreten Umsetzung von DBR in aktuellen Promotionsprojekten sowie laufenden Postdoc-Studien. Zudem werden grundlegende Fragestellungen zur Weiterentwicklung und Präzisierung des DBR-Ansatzes in diesem Forschungsfeld diskutiert. Die Forschungswerkstatt trifft sich regelmäßig zum Digitalen DBR-Stammtisch und heißt neue Mitglieder herzlich willkommen.

Kontaktpersonen: 
Larena Schäfer (E-Mail) und Philipp Siepmann (E-Mail)

Antrag auf Förderung durch die DGFF

Neben der bloßen Einrichtung einer Forschungswerkstatt kann zusätzlich eine Förderung beantragt werden. Im Rahmen eines kompetitiven Auswahlverfahrens wird dabei jeweils eine Forschungswerkstatt für zwei Jahre in Höhe von max. 2.000,- Euro gefördert.
Beantragbar ist die Erstattung von Kosten, die dem wissenschaftlichen Austausch, dem Transfer von in der Gruppe erarbeiteten Ergebnissen und der Weiterbildung in der Gruppe dienen, z.B. Ausgaben für Reise und Unterkunft für Austauschtreffen oder Kosten für gemeinsame Publikationen.

Nicht beantragbar sind hierbei Tagungsförderungen, für die die DGFF eine eigene Förderlinie anbietet.

 

Fördervoraussetzungen

  • mindestens fünf Forschende
  • mindestens zwei Standorte
  • mindestens zwei Philologien
  • erwünscht: Unterschiedliche Qualifikationsstufen der Mitglieder

Für die Einreichung des Antrags ist das vorgegebene Formular zu verwenden.
Das Formular finden Sie hier.

Eingegangene Bewerbungen werden vom Auswahlgremium der DGFF geprüft. In der Regel werden den Bewerber*innen die Entscheidungen spätestens sechs Wochen nach Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist mitgeteilt.

Weitere Informationen (bspw. Kriterien für die Bewilligung, Bewerbungsfrist, Berichtspflichten, Hinweise zum Datenschutz) finden Sie hier.

 

Informationen zur nächsten Ausschreibungsrunde erscheinen demnächst.