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Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)

École d'été de la DGFF

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Einrichtung einer Sommerschule

Ausgangslage:
Die forschungsmethodische Ausbildung fremdsprachendidaktischer NachwuchswissenschaftlerInnen an der Schnittstelle zwischen dem quantitativen und dem qualitativen Forschungsparadigma kann aus vielfältigen Gründen an den fremdsprachendidaktischen Lehrstühlen zur Zeit nur ansatzweise realisiert werden, erscheint aber für die Fremdsprachenforschung höchst bedeutungsvoll. An zahlreichen Standorten orientieren sich DoktorandInnen und HabilitandInnen in verwandten Disziplinen wie Soziologie oder Psychologie oder nehmen an entsprechenden kostenpflichtigen Sommerschulen teil. Damit VertreterInnen der Fremdsprachenforschung auf einem angemessenen Niveau empirische Forschungsprojekte durchführen können, ist die Expertise und das methodische Bewusstsein der nächsten Generation fremdsprachendidaktischer NachwuchswissenschaftlerInnen für eine gegenstandsadäquate Verbindung quantitativer und qualitativer Forschungsstrategien, wie sie verwandte Disziplinen für die Erforschung des Fremdsprachenunterrichts gerade nicht leisten (können), schon kurzfristig deutlich zu steigern.

Förderungsidee:
Um die autonomen Lernaktivitäten der NachwuchswissenschaftlerInnen sowie auch das Betreuungsengagement der FremdsprachendidakterInnen nachhaltig zu unterstützen, sollen PromovendInnen und HabilitandInnen die Möglichkeit erhalten, sich in den angesprochenen Themenbereichen auf einer DGFF-Sommerschule intensiv unter Anleitung von in der empirischen Bildungsforschung erfahrenen FremdsprachendidaktikerInnen zu professionalisieren. 

Umfang der Förderung:
Die Organisation der Sommerschule wird – vorbehaltlich der Haushaltslage der DGFF – im Turnus von 2 Jahren auf einer Ausschreibungs- bzw. Drittmittelbasis von bis zu 14.000,- Euro (für 20 TeilnehmerInnen) an professorale VertreterInnen der Fremdsprachenforschung vergeben, die aus diesen Mitteln mindestens die folgenden Leistungen für die TeilnehmerInnen der Sommerschule organisieren:

  • Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 80,- Euro pro TeilnehmerIn;
  • Unterkunft mit Frühstück sowie eine warme Mahlzeit pro Tag (7 Tage);
  • Sommerschul-Angebote (6 Tage mit durchschnittlich 6 Stunden Unterricht) incl. Reader und anderer Materialien).

Die TeilnehmerInnen leisten eine Eigenbeteiligung von 200,- Euro pro Person.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen zur Bewilligung eines Antrags