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Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)

Aides financières de la DGFF pour les recherches sur le terrain

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Einrichtung eines Forschungsfonds

Ausgangslage:
Die Idee eines Forschungsfonds für NachwuchswissenschaftlerInnen basiert auf der Erfahrung, dass gerade im Rahmen empirischer Qualifikationsarbeiten (Promotionen, Habilitationen) für spezifische Zwecke Finanzen benötigt werden, wobei DoktorandInnen, auch wenn sie eine Qualifikationsstelle haben, hierfür oft die erforderlichen Mittel nicht anderweitig bekommen können.

Förderungsidee:
Es geht dabei um finanzielle Zuwendungen für folgende Zwecke:
a) (anteilig) Kosten für die Durchführung der Datenerhebung, insb. Bezahlung der ProbandInnen; Verbrauchsmaterialien (keine Geräte); Ausleihgebühren für Geräte, Archivreisen;
b) (anteilig) Kosten für Ausbildungssondermaßnahmen, z.B. Teilnahme an kostenpflichtigen Workshops für Datenaufbereitungssoftware (z.B. SPSS, atlas_ti, MAXQDA). Hier gibt es oft spezifische Belange, die z.B. im Rahmen einer Sommerschule nicht abgedeckt werden können, aber von anderen Disziplinen/Verbänden angeboten werden. 

Umfang der Förderung:
Die DGFF gewährt jährlich drei Forschungsmittel-Zuschüsse an NachwuchswissenschaftlerInnen in Höhe von jeweils bis zu 500 Euro. DoktorandInnen und HabilitandInnen der Fremdsprachenforschung können in einem kompetitiven Auswahlverfahren einen Forschungsmittelzuschuss für ihre Qualifikationsarbeiten von anteilig bis zu max. 75% der Kosten beantragen.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen zur Bewilligung eines Antrags

Stipendiatinnen 2011:

  • Julia Ricart Brede (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremdsprache)
    Arbeitstitel: "Lernersprachliche Texte im Biologieunterricht. Eine empirische Studie zu schriftlichen Produktionen von DaZ- und DaM-SchülerInnen"
  • Diana Feick (Universität Leipzig, Herder-Institut)
    Arbeitstitel: "Autonomes Lernen als sozialer Prozess. Autonomiepotenziale gruppeninterner Aushandlungsprozesse am Beispiel von Handy-Videoprojekten im DaF-Unterricht"

Stipendiatinnen 2010:

  • Petra Knorr (Universität Leipzig, Institut für Anglistik/Bereich Fachdidaktik Englisch)                                                                                                                        Arbeitstitel: "Unterrichtsplanungs- und Reflexionsprozesse angehender Englischlehrer/innen"
  • Elisabeth Kolb (Ludwig-Maximilians-Universität München, Didaktik der Englischen Sprache und Literatur )

    Arbeitstitel: "Kulturelle Inhalte des Englischunterrichts im bildungspolitischen und fachdidaktischen Diskurs: Deutschland, Frankreich, Schweden und die europäische Perspektive (1975 - ca. 2008)"

  • Dr. Julia Settinieri (Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Deutsch als Fremdsprache)

    Arbeitstitel: "Korrelationsstudie Sismik-/Seldak - Delfin 4"

  • Manuela Wipperfürth (Ludwig-Maximilians-Universität München, Didaktik der Englischen Sprache und Literatur)

    Arbeitstitel: "Lernende Lehrernetzwerke": Professionalisierung durch videogestützte Unterrichtsnachbesprechung im Netzwerk "